About

Ich fotografiere gerne.

Nee, stimmt nicht, ich fotografiere leidenschaftlich gerne.

Und offenbar mag die Fotografie mich._MG_3617h

 

Ich fotografier so gerne, das mich meine Familie beim Sonntagsausflug davon überzeugen muss, die Kamera _nicht_ mitzunehmen.

Doch wie kam es überhaupt dazu? Als ich im Jahr 2003 anfing, bei der altehrwürdigen FirmaKodak zu arbeiten, wurde ich im Photofinishing eingesetzt. Das beinhaltete Betreuung von höchst anspruchsvollen Kunden bei absoluter High-End-Technik.
„Echte“ Fotografen.

Dort bekam ich eine Ausbildung verpasst, die gründlicher nicht sein konnte. Ich erfuhr von meinen Mentoren alles über Papier, Chemie, Emulsionen, Ausbelichtungen und Blende/Iso, Kunst und Können.
Namhafte Fotografen waren und sind Kunde dort und ich durfte die für mich extrem faszinierende Welt der unbewegten Bilder beruflich interessieren, tolle Menschen kennenlernen und Freundschaften schließen.

Dort bekam ich natürlich auch Einblicke in die Bildbearbeitung. Vor allem was bei digitalen Bildern möglich ist (und überall ja auch zu sehen ist) war faszinierend und erschreckend.
Ich beschloss schon damals für mich, so wenig Bearbeitung wie möglich zu machen. Meine Philosophie wurde:
„Analog denken, digital arbeiten“

Was nicht ausschliesst, das ich mich weiterbilde und die Arbeiten der bearbeitenden Kollegen sehr schätze.
Damit begann meine Lehrzeit als Fotograf. Alles wurde ausprobiert, erst Landschaften und Natur, Makros und ganz zurückhaltend erste Portraits.
Verschiedene Mentoren gaben und geben mir Feedback, was ich ändern könnte und helfen nach wie vor bei meiner Entwicklung.

2008 dann ein Quantensprung für mich. Mein eigenes Studio.
Viel Platz zum austoben und kreativ werden, Technik ausprobieren, immer ernsthafter der ganzen Thematik nachgehen.
Pompt kamen Aufträge und Anfragen rein, mit denen ich nicht rechnete.

Was mich aber freute, zeigt es doch, das meine Arbeit ankommt.

Seit einigen Jahren mache ich auch Hochzeitsfotografie, die meinem Naturell sehr entgegenkommt. Als kommunikativer und offener Mensch fühle ich mich dort sehr wohl, kann mich ausleben.
Und die Herausforderung ist immer gegeben. Jede Zeremonie ist einzigartig, jede Location hat ihren eigenen Reiz.

Und natürlich sind es die Brautpaare, die meine Einsätze unvergesslich machen.

Um es wie der Stilpirat auszudrücken;
„Wenn ich fotografiere, bin ich glücklich.“

In meiner Anfangszeit (um kurz auf Equipment zu kommen) war ich sehr sehr technisch orientiert. Im Laufe der Zeit hat sich das sehr gewandelt. Zoomlinsen setze ich nur sehr spärlich ein. Für spektakuläre, extreme Blickwinkel das Tele oder das Ultraweitwinkel.
Seit einigen Jahren aber „nur noch“ Festbrennweiten. Ich mag die Freistellung von Blende 1.4 und hab auch nur zwei Linsen (Sigma 35 1.4 und Sigma 85 1.4) in meiner Tasche.
Der Bildaufnehmer hört auf den Namen Canon 5D Mk2, wobei es an sich egal ist, welchen Hersteller man benutzt.

Für die Fotoboxen habe ich je eine Canon 50D, eine Canon 1100D. Als Ersatzkamera verwende ich eine Canon 1D Mk3.
Ich setze gerne Blitzlicht ein und habe ein drahtloses System von Yongnuo, als auch zwei originale Canon-Blitze.

Als jemand, der seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat, ist es mir eine Pflicht, etwas zu geben.

Was ich geben kann, sind Bilder. Und deswegen arbeite ich ehrenamtlich als Fotograf für schwerbehinderte Kinder oder still Geborene.

Euer Andi

Share Button