Backuplösungen für Fotografen – meine Variante

Jeder Knipser kennt das.
Irgendwann nimmt der freie Platz auf der internen Festplatte  rapide ab.
Selbst bei einer 1TB Platte, die mittlerweile ja Standard ist, saugen die 21MP Kameras jeden Fitzel an Platz auf. Und dann noch ein paar Bearbeitungen über Lightroom in Photoshop übergeben, hat man schnell mal ein wertvolles GigaByte als Tiff da liegen.

Was tun?
Hier beschreibe ich, wie ich mein Backup zusammengestellt habe:

Zutaten:

  • MacBook Pro als Datenzentrale
  • Lightroom 4 5
  • Photoshop CS4 CC
  • Synology NAS mit 2x 2TB Platten
  • 2x Western Digital Studio FW Platten mit je 2TB
  • 2x Western Digital Elements Platten mit je 2TB
  • Firewire CF-Kartenleser

Das hört sich nach Materialschlacht an, ist es auch. Zu einem gewissen Grad. Doch wer schon mal Datenverlust hatte, wird vorsichtig.

Nachdem mir mein alter Rechner mal buchstäblich abgeraucht ist und ich tatsächlich Bilder verlor, wollte ich Sicherheit.

Ein Grund, warum ich den Mac ausgewählt habe, ist die eingebaute Time Machine.

Diese Funktion ist so sicher und ausgereift, das sie somit eine unglaubliche Sicherheit bietet und nahezu idiotensicher ist.

Timemachine erstellt ein inkrementelles Backup des kompletten Systems im laufenden Betrieb, was eine Wiederherstellung einer verbratenen internen Festplatte zu einem Kinderspiel macht.

Somit sind meine Lightroomkataloge komplett gesichert.

Die Bilder, die ich ständig in Lightroom einlese, speichere ich nicht auf der internen PLatte, sondern auf einer WD Studio Firewire Platte. Firewire 800 fühlt sich ausreichend schnell an um auch umfangreiche Hochzeitsaufträge gut bearbeiten zu können.
Diese Platte wird auch inkrementell auf die zweite WD Studio FW gesichert.

Dann kommt das NAS ins Spiel. Jeden Freitag abend läuft ein Backup der Studioplatten auf´s NAS.
Und um dem nochmal mehr Sicherheit zu geben (einem Freund sind in einer Nacht drei seiner vier Festplatten abgereacht – inklusive Bildverlust), spiegele ich den Inhalt des NAS auf einer per USB angebundenen Elements.
Die zweie Elements dient übrigens als Speicher für das Timemachine Backup.

Das Spiel kann man noch weiter treiben. Ein Kollege hat ein zweites NAS übers Internet mit seiner Maschine zu Hause synchonisiert.
Da kann es auch brennen…

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